Qualitäts­sicherungs-Richtlinie Früh- und Reifgeborene — QFR-Richtlinie

Die Richtlinie macht u.a. Vorgaben zu Anzahl und Qualifikationen von Ärzten und Pflegekräften, die in der Versorgung von Früh- und Reifgeborenen tätig sind. So dürfen Säuglinge mit einem Geburtsgewicht unter 1500g regelhaft nur in so genannten Perinatalzentren der Level 1 oder 2 behandelt werden, Kinder unter 1250g sogar nur in Level-1-Zentren. Um diese hochgradig gefährdeten Kinder behandeln zu dürfen, müssen Perinatalzentren der Level 1 im Jahr mindestens 25 Frühgeborene dieser Gruppe im Jhr versorgen.

Hintergrund der strengen Vorgaben ist das Ziel einer angemessenen Versorgung von sehr kleinen Frühgeborenen auf einem hohem medizinisch-pflegerischen Standard. Dies ist am ehesten dort sichergestellt, wo Kliniken diese Kinder regelmäßig und häufig versorgen, also über viel Erfahrung verfügen — den Perinaltalzentren.

Im so genannten Klärenden Dialog prüfen Landesarbeitsgemeinschaft und im Bundesland Bremen die Senatorin für Gesundheit, Frauen und Verbraucherschutz sehr sorgfältig, ob die Vorgaben zur Qualifikation der Pflegekräfte, erfüllt werden und ob genügend qualifiziertes Fachpflegpersonal eingesetzt wird, um die Kinder angemessen zu versorgen.

Ein weiterer Aspekt, den die Richtlinie vorsieht, betrifft definierte Behandlungsdaten: Diese werden nach einer spezifischen Methode ausgewertet und auf www.perinatalzentren.org veröffentlicht. Dargestellt sind zusammengefasste Informationen zum Überleben von sehr kleinen Frühgeborenen.

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